In der ersten Workshopphase auf der ENA haben heute morgen die Euroraum-Krise, die Krisenpolitik und der Widerstand dagegen eine zentrale Rolle gespielt.

Allein im Workshop „National struggles against Austerity“ haben gut 50 Menschen aus ganz Europa miteinander diskutiert. Dieser Workshop diente einem ersten Austausch über die Bündnisse, Strategien und Forderungen in den verschiedenen Ländern. Dazu gab es Inputs aus 13 Ländern.

Zuvor hatte Kenneth Haar aus Dänemark bereits sehr schön dargestellt, dass unsere sozialen Kämpfe miteinander verbunden sind. Es gibt nicht eine Griechenland-Krise, eine Portugal-Krise, eine Irland-Krise etc. Es gibt eine europäische und eine globale Krise, die von der politischen Klasse genutzt wird, den Neoliberalismus auf der europäischen Ebene voranzutreiben. Dagegen braucht es europaweiten, gemeinsamen Widerstand! In den folgenden Tagen sollen gemeinsame Strategien diskutiert und erarbeitet werden.

Auch zahlreiche andere Vormittags-Workshops haben sich mit der Euroraum-Krise befasst. Manche setzten sich mit dem zunehmenden Machtgewinn rechtsextremer Kräfte und Gegenaktivitäten auseinander, andere haben über das Finanzsystem und Reformpotenziale diskutiert. Wieder andere haben sich mit Visionen für ein solidarisches Europa befasst. Alle Workshops waren sehr gut besucht.

Weitere Themen waren u.a. das Dollar-System, das bedingungslose Grundeinkommen, der Sozialforums-Prozess u.v.m.

Am Nachmittag ging es dann weiter mit einem großen Forum zu Finanzmärkten und zahlreichen weiteren Workshops